Weltraum
Raumfahrt und Himmelsbeobachtung als verständliche Geschichten über Forschung, Technik und Nutzen.

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Meteoritenfund? Warum der Magnettest Forschungsspuren löschen kann
Ein Magnet macht aus einem auffälligen Stein keinen bestätigten Meteoriten. Er kann aber dessen magnetisches Gedächtnis überschreiben. Neue Forschung zeigt, was dabei auf dem Spiel steht.

Tagundnachtgleiche: Warum der Tag noch länger als zwölf Stunden ist
Am 23. September beginnt der astronomische Herbst. Trotzdem liegen in Deutschland zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang mehr als zwölf Stunden. Das liegt an der Sonnenscheibe und an unserer Atmosphäre.

BepiColombo am Merkur: Warum die MTM-Trennung erst der Anfang ist
Das Transfermodul hat sich erfolgreich gelöst. In einer Umlaufbahn um Merkur ist BepiColombo deshalb noch nicht: Bis zur wissenschaftlichen Doppelmission folgen weitere kritische Schritte.

NASA-Satellit Pandora: Warum der Stern eine Planetenatmosphäre imitieren kann
Pandora hat den Wissenschaftsbetrieb begonnen. Sichtbares und infrarotes Licht sollen zeigen, welcher Teil eines Transitsignals vom Planeten stammt – und welcher vom veränderlichen Stern.

Mondfinsternis am 28. August: Nicht das Maximum, sondern der Westblick zählt
Am Freitagmorgen gerät der Mond fast vollständig in den Erdschatten. Wo im deutschsprachigen Raum das Maximum noch sichtbar ist – und wann der Blick lohnt.

Webb findet Wasser nahe dem Schwarzen Loch – in der Hülle von IRS 3
MIRI-Spektren zeigen Wassermoleküle und sauerstoffreichen Staub nur 0,55 Lichtjahre von Sagittarius A* entfernt. Der Fund erzählt nicht von Wasser im Schwarzen Loch, sondern von einem alternden Stern, der seine Umgebung weiter mit Material versorgt.

Perseiden 2026: 100 pro Stunde sind keine Sichtungsgarantie
Die Nacht vom 12. auf den 13. August ist mondlos und günstig. Doch die oft zitierte ZHR 100 beschreibt Idealbedingungen – nicht die Zahl, die eine Person in Deutschland sicher sehen wird.

Roman ist betankt – doch die ersten Bilder brauchen noch drei Monate
Rund 1.100 Liter Hydrazin sind an Bord, der Start ist für Ende August geplant. Warum Roman trotzdem erst entfaltet, ausgerichtet und kalibriert werden muss – und welche Technik aus Heidelberg mitfliegt.

Apophis kommt 2029 nah vorbei. Die Wissenschaft bleibt aus gutem Grund ruhig
Der Asteroid wird näher an der Erde vorbeiziehen als viele geostationäre Satelliten. NASA und ESA sagen trotzdem klar: Ein Einschlagsrisiko ist für mindestens ein Jahrhundert ausgeschlossen.

Sonnenfinsternis im August: Warum der freie Westhorizont entscheidet
Am 12. August bleibt die Finsternis in Deutschland partiell und steht am Abend nur knapp über dem Horizont. So prüfen Sie Ort, Ortszeit und Augenschutz, bevor die Sonnensichel hinter Dächern verschwindet.

MTG-I2: Warum ein zweiter Wetterblick alle 2,5 Minuten zählt
Der Satellit soll Ende August starten und später Europas Wolkenentwicklung häufiger abtasten. Der Nutzen liegt in schnelleren Beobachtungen und Ausfallsicherheit – nicht in automatischen Warnungen.